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Ai Weiwei und 100 Mio Sonnenblumenkerne

9 Kommentare

Der chinesche Künstler Ai Weiwei hat in Tate Modern (London) 100 Millionen Sonnenblumenkerne ausgestellt.
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Auf den Fotos sehen Sie die glücklichen Besucher der Halle. „Glücklich“, weil ab nun ist der Zutritt in die Halle verboten. Gesundheitsmassnahmen. Die Sache ist die: diese Kerne sind aus dem handbemalten Porzellan. Erstellt in der  traditionsreichen Porzellan-Stadt Jingdezhen.

via nikto001

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9 Kommentare zu “Ai Weiwei und 100 Mio Sonnenblumenkerne

  1. Meditatiev und interessant. Blick in die Küche des Künstlers…
    Danke für die entspannende Reportage, merzmensch.

  2. documenta 12: Kunst ist Kunst ist Kunst ist Kunst ist Kunst ist Kunst
    Ai Weiweis Installation »Template« brach bereits in den ersten Augenblicken der hunderttägigen documenta 12 zusammen. Die Vergänglichkeit und Flüchtigkeit von Kunst und Kultur wird offensichtlich. Sämtliche Fotos: © W. R. Frieling

    documenta …

  3. Ai Weiwei ist ein spannender Künstler, und die große Halle von Modern Tate bietet sich geradezu an für diese Installation. Der Eintritt ist übrigens frei.

    • Ich war noch nie in Tate London. Ich denke, es ist höchste Zeit, hinzugehen!

      • Es gibt zwei Häuser von Tate in London. „Modern Tate“ verfügt über mehrere Stockwerke und diese gewaltige Halle, in der die Sonnenblumenkerne liegen. Eigentlich ist es eine Rieseneinfahrt, um sperrige Kunstwerke mit dem entsprechenden Gerät herein und heraus zu schleppen.

        Wenn du dir das Haus ansiehst, fahre unbedingt mit dem Fahrstuhl in den obersten Stock. Dort gibt es eine voll verglaste Cafeteria, von der du direkt auf die Themse und die Londoner Finanztürme schauen kannst. Allein für diesen Blick lohnt sich der Besuch!

        Tate bietet – wie alle britischen Museen – freien Eintritt und verfügt über eine eigene Anlegestelle für die Linienschifffahrt. Lediglich Sonderausstellungen kosten Eintrit.

      • Unglaublich! Britischen Museen haben freien Eintritt? Mindestens in einem land kummert man sich um die Kunst.

      • Das war früher in Berlin genau so. Alles war frei – das eröffnet eine komplett andere Möglichkeit der Museumsnutzung.

      • Das stimmt! Dazu auch hat es eine pädagogische Wirkung: die Eintrittpreise sind eine gewisse Bürde für diejenigen, die nicht unbedingt Museumsgänger sind. Nun aber hätten sie jederzeit die Möglichkeit, hineinzuschnuppern – und würden zwangsläufig entdecken, was ihnen alles all die Jahre entgangen ist…

        Denn eine Gesellschaft ohne Kultur ist keine Gesellschaft, sondern ein Schredder. Oder Rasenmäher. Bestenfalls ein Bügeleisen.

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