Merzmensch

DADAistisches und dadaLOSES


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Die Grenzmauer zwischen Traum und Wirklichkeit.

Ich habe heute die Grenze zweier Welten gesehen: zwischen Traum und Wirklichkeit.

Es war weitaus mehr als nur eine dünne, durchlässige Membran. Es war eher wie eine Mauer. Eine solide riesige Konstruktion im Stil des Brutalismus, ein Bauwerk wie die Chinesische Mauer. Mit Türen und Fenstern zu beiden Seiten. Mit Treppen und Korridoren und Sälen und Räumen im Inneren. Die Grenzmauer.

Ich bahnte mir meinen Weg durch die langen Korridore, als ich hinter verschiedenen Fenstern andere Träume und Realitäten sah. Ich habe auch Träume in Räumen gesehen, die sich im Inneren der Grenzmauer befanden. Sie sahen aus wie die Bühnenbilder.

Aber da war noch mehr: Sogar ein komplettes Museum für Moderne TraumKunst (Museum of Modern DreamArt) mit verschiedenen Ausstellungen, voller flanierenden Besuchern. Hier und da pulsierten räumliche und zeitliche Installationen.

 

Ich betrat eine Ausstellungsshalle des Fotografen Karl-Heinz Sätzer. Er hatte einen riesigen, lichtdurchfluteten Raum für seine Fotografien. Fotografien von Menschen, die nie existiert hatten.

Auf der


Ich bin aufgewacht.

Es war 4:23 Uhr morgens.

Draußen sangen die ersten Züge ihre Post-Serenaden. Es war zu spät zum Schlafen und zu früh, um das Bett zu verlassen. Ich befand mich innerhalb der Grenzmauer. Ich habe das Licht gesehen.

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